nur live | nur parties | alles

24.06.
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30.06.
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09.02.
Fr23h
10.02.
Sa23h
5.5., 19:00 Uhr, Abendkasse 6 Euro
DiE WÄLSE + AUTOBRÜLL + KÄPTN PANDA
Vorverkauf: 5,00 Euro (zzgl. VVK-Gebühren im Underdog Recordstore)

WälsRock, Garage & Alternative aus Köln

DiE WÄLSE

Da ihnen das Wasser nicht genügte, krochen im Jahre 2011 drei Wälse an das Festland, um von nun an auch oberhalb der Meeresoberfläche die Menschheit mit ihrem Lärm zu umschmeicheln. Im Laufe der Jahre zogen sich einige Wälsrocker wieder zurück ins Wasser, andere wiederum fanden ebenfalls den Weg an die Oberfläche.

Seitdem beschallen sie, ohne jegliche Spur von Selbstachtung, diverse Etablissements.

Ihr Musikstil ist ein gut gemeinter Brei aus kreischenden Gitarrenriffs, bellenden Basslines, einem fusseligen Schlagzeugteppich, durchsetzt von deutschsprachigem Geblubber, dass scheinbar unwillkürlich hier und da von einer krächzenden Trompete übertönt wird.

WÄLSROCK war geboren.

AUTOBRÜLL

Wenn Dein Herz Dich korrumpiert, wenn Dein Hirn nicht mehr funktioniert, dann komm darauf klar, dass alles auf dem Tisch liegt, es nichts mehr zu diskutieren gibt!“ - das sagten sich Schrayhalz, Narsten und Tante Boris 2011.

Irgendwo zwischen der Schrammelgitarre, dem letzten Bier am Abend und dem ersten guten Wort am Morgen bewegt sich seitdem die Band in den Koordinaten der Boxhamsters, der Tocotronics, der Hüsker Dü und den Organs dieser Welt.

Sie hielten ihre ständige Abseitspostion garniert mit drei Akkorden und fünf Herrengedecken. Nachdem die Borderlineharfe bereits 2014 live und in Farbe ausgespielt wurde, hat man alles in eine erste EP gegossen. Diese gilt es im Tsunami zu feiern, auf das Weitermachen, den Indierock und die letzte Zigarette in der Jackentasche.

KÄPTN PANDA

Gefunden haben sie sich im Herbst 2013, um gemeinsam „Musik zu machen“. Was sie auch taten. Dabei heraus kam eine Mischung aus Wut, Frust, Schweiß und einem wissenden Grinsen, treibend, energiegeladen, eingängig, melodiös, aber auch nicht immer schön.

Und wenn sich bei so manchem Song jede Zeile anfühlt wie ein Tritt in die Kronjuwelen, ist das durchaus Absicht. Der Käptn beschreibt Menschen und die Dinge, die sie so machen. Die Kämpfe, die sie führen, die Irrtümer, de- nen sie folgen. Es geht ums kämpfen, lieben, verlieren, suchen, fluchen, demonstrieren, kurz ums „Scheiße fres- sen und glücklich grinsen“ - und ums weitermachen mit einem irren Lachen im Gesicht. Und das Beste – das Ganze macht auch noch Spaß!

Auch wenn die Protagonisten selten gut dabei wegkommen - oder gerade deswegen. Und so bedient sich der Käptn fleißig am Süßigkeitenkorb des Lebens, nimmt einen sauren Drops nach dem anderen, steckt ihn in den Mund (als ob Mutter nicht schon davor gewarnt hätte), lutscht drauf rum, spuckt ihn aus und schreibt Songs darüber.

Dabei geht es nicht darum, eine Szene zu bedienen, son- dern Menschen zu finden, die mit dem Ganzen etwas an- fangen können. Die mit Spaß wütend sind und im besten Fall auch Lust haben, zu tanzen. Und die sich den Satz tätowieren lassen würden:

“Wo ist dein Wille zum Wahnsinn?“