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20.4., 20:00 Uhr, Abendkasse 7 Euro
SHiRLEY HOLMES + KEEGAN
Vorverkauf: 5,00 Euro (zzgl. VVK-Gebühren im Underdog Recordstore)

Rockdisco, Heavy Chanson & Power Pop aus Berlin und Köln

SHiRLEY HOLMES

Zwei Sängerinnen an Gitarre und Bass und ein Typ am Schlagzeug, der langsam nicht kann. Sie zündeln, bis die Hütte brennt! Kein Stuss, keine Berührungsängste - nur 100% reine Energie. Made in Berlin.

Das Trio macht Musik zum tanzen und atmet dabei Rock, Rock und Rock mit einer Prise knallhartem Pop. Man kann es auch Punk, Indie oder 90’s mit dem Gefühls-Trash von heute nennen - oder sich einfach Ideal, Kraftklub und L7 beim Schlammcatchen vorstellen.

Wichtiger ist: man kann dabei nicht ruhig stehen bleiben. Mit ihrem Komm-du-willst es-doch-auch Charme, tumultigen Battle-Gesangsparts in deutsch und englisch, smart-rotzigen Texten und jeder Menge Live-Action sorgen SHIRLEY HOLMES in den Clubs für jede Menge Schweiß auf den Gesichtern.

Für eine Band, die quasi auf der Bühne geboren wurde, stellt sich allerdings früher oder später die Frage: Können wir das ganze Spektakel auch im Studio adäquat abbrennen, ey?

Nach Zusammenarbeiten mit Thommy Hein (Q.O.T.S.A., Extrabreit, K.I.Z) und Werner Krumme (Jennifer Rostock) schaffte es letztend- lich wieder Thies Neu (Abay, Pictures, Guts Pie Earshot) SHIRLEY HOLMES zu suggerieren, dass sich in seinem Neuköllner Studio irgendwo ein Publikum versteckt hielt. Anders ist diese kongeniale Umsetzung von SHIRLEY HOLMES berüchtigter Live-Energie kaum zu erklären.

“SCHNELLE NUMMERN” heißt das neue Werk des Trios - der Albumtitel steht für sich. Auch Jens Güttes (Käptn Peng, Ofrin) konnte für die neue Scheibe der Shirleys gewonnen werden, dazu gibt es zwei Gastmixe von Matt Korr, der sonst mit Tiamat die Hallen füllt. The one and only quing of Berlin, Sookee, featured einen Song des Albums und einen astreinen Dance-Remix steuert Steve Machine, Kreuzberger Punkrock-Urgestein, der Platte bei.

KEEGAN aus Köln spielen schnörkellosen und catchy Powerpop.

Sie klingen erfrischend britisch - ohne dabei vor dem „Doherty-Altar“ niederzuknien und lassen auch Erinnerungen an großen Teenage-Helden wie Marc Bolan, Kiss oder Cheap Trick immer wieder auf blitzen.

Tanzbare Disconummern treffen auf Glam-Schunkler und 3-minütige Pop-Perlen.

Glam-Schunkler (Tongue Tied) wechseln sich im schwindeleregenden Tempo mit Kinks-artigem Britpop (End Of The Century) und Imperial State Electric-würdigen Retro-Rockern (Roxana) ab.

Dank des frechen und schlanken Mixes von Produzent Guido Lucas, klingen KEEGAN direkter, druckvoller und somit rockiger als je zuvor. Der entschlackte Sound steht insbesonderem den Nummern die einen Bogen zu 90er Indie-Rock schlagen (Cross, Broadway), sehr gut zu Gesicht.

Nach einigen Wechsel im Line-Up der Band haben es Songwriter & Sänger Ian Maxwell, Schlagzeuger Andreas Plappert, der zurückgekehrte Gitarrist Massimo Peter und der neue Bassist Laurent Erre geschafft ein kompaktes, abwechslungsreiches, energiegeladenes Powerpop-Album aus dem Hut zu zaubern.

Alles klingt wie aus einen Guss. Catchy, spritzig und selbstbewusst…halt Keeganesque.